Infoschreiben an Berufsfotografen zu aktuellen Themen der professionellen Portraitfotografie.
Brühl, 13. Januar 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
zu Beginn dieses Jahres möchte ich erst einmal Ihnen allen, die diesen Newsletter lesen, ein gutes Neues Jahr 2012, Gesundheit und beruflichen Erfolg wünschen.
Auch in diesem neuen Jahr (einem photokina-Jahr) wird die Berufsfotografie erneut unter Beweis stellen müssen, dass sie den Herausforderungen eines mit Fotografen à la couleur übersättigten Markts in Qualität und Dienstleistungsbereitschaft gerecht werden kann.
Doch lassen Sie uns mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen. Professionalität, Qualität und Leistungsbereitschaft haben sich in diesem, unseren Wirtschaftssystem letztendlich doch immer durchgesetzt.
Übersicht
|
LIVE PORTRAIT CONTEST 2012
Dieser in seiner Art wohl einzigartige und bereits seit 10 Jahren durchgeführte Wettbewerb findet in diesem Jahr am 17. März erstmalig in Köln statt.

Das Besondere am LIVE PORTRAIT CONTEST (LPC) ist, dass fünf Fotografen aus drei Ländern live vor Publikum ein ihnen erst kurze Zeit vorher gestelltes Thema fotografieren.
Alle fünf Fotografen haben sich in ihren Verbänden ihrer Heimatländer durch besondere Wettbewerbe qualifiziert oder sind ob ihrer besonderen Qualität von den Verbänden nominiert worden. Die Bedingungen sind für alle Kandidaten gleich hart: Die gleiche Zeit, das gleiche Model, das gleiche Thema, das gleiche fotografische Equipment. Die Ergebnisse sowohl in der praktischen Arbeit wie auch das Bildergebnis werden noch während des Wettbewerbs von einer internationalen Jury bewertet. Dem Gewinner winkt neben dem LPC Cup als besonderer Preis vom Hauptsponsor Nikon eine Kameraausrüstung.
Live mit dabei sein!
Da das ganze live vor Publikum stattfindet, sind interessierte Berufsfotografen, Mitarbeiter von Fotostudios, Auszubildende sowie Studenten der Studienbereiche Fotografie und Mediendesign sehr herzlich zum Besuch der Veranstaltung eingeladen. Eine Fotografin, die mit ihren Auszubildenden bereits seit Jahren diese Veranstaltung besucht, bezeichnet diese als "ungemein informativ, lehrreich, praxisnah und extrem spannend".
Alle Informationen zum LPC 2012 / Anmeldeformular / Historie finden Sie hier.
|
|
Unruhe bei der Federation European Photographers (FEP)
Auf teilweise völliges Unverständnis stößt bei Berufsfotografen die Überlegung der europäischen Vereinigung der Zentralverbände, der Federation European Photographers (FEP), Fotografen, die seitens der FEP die QEP- oder Master QEP-Auszeichnung erhalten haben, zukünftig nicht mehr offiziell in Veröffentlichungen auf der Website der FEP namentlich zu benennen und deren Bilder zu zeigen, wenn sie nicht mehr Mitglied im Zentralverband ihres Landes sind.
Auf einer der letzten Sitzungen der Vertreter der Zentralverbände in Brüssel wurde seitens des belgischen Zentralverbandes ein solcher Antrag gestellt. Hintergrund ist, dass normalerweise nur Fotografen, die Mitglieder in Zentralverbänden sind, diese hoch angesehenen Auszeichnungen für sich in Anspruch nehmen können. Der belgische Verband ist nun wohl der Meinung, da eine Reihe von Mitgliedern, die diese Auszeichnung erhalten haben, ihren Verband aber inzwischen verlassen haben, diese Fotografen nicht mehr öffentlich als QEP-Fotografen zu benennen.
Dabei war es vor wenigen Jahren noch so, dass die FEP händeringend Fotografen suchte, die sich für diese Qualifikationen bewerben sollten. Auch in der Kritik steht das Vorgehen des britischen Zentralverbands BIPP, der ausländische Fotografen als Mitglied in seinem Verband zulässt und ihnen so ermöglicht, bei der FEP die QEP- und Master QEP-Qualifikation abzugeben. Auch Fotografen, die über diesen Weg ihre Auszeichnungen erhalten haben, sollen zukünftig öffentlich nicht mehr genannt oder auf der FEP-Website gezeigt werden.
Noch ist dies zwar nicht entschieden, aber der Antrag liegt seitens des belgischen Verbandes so vor. Der Vertreter des deutschen CVs bei der FEP, Bernd Gassner, äußerte sich dazu zurückhaltend: "Man sehe das eher unemotional und werde abwarten, wie die anderen Verbände sich entscheiden."
QEP- bzw. Master QEP-ausgezeichnete, international bekannte Fotografen wie z. B. der deutsche Fotograf, Friedrun Reinhold, oder der international sehr geschätzte und bekannte Fotograf, Henk van Kooten, reagierten mit Kopfschütteln oder mit der Ankündigung zum Protest gegen eine solche Maßnahme.
Die Frage bleibt auch hierbei: Wem nutzt so etwas und warum will man für die Untauglichkeit der eigenen Wettbewerbsregeln rückwirkend erfolgreich ausgezeichnete Fotografen "bestrafen"?
|
|
Gesundheitskarte bringt Geld in die Kassen
Die Einführung der neuen elektronischen Gesundheitskarte bedeutet für viele Fotografen und Fotostudios, die sich mit den so genannten kleinen Portraits (Passbildern) beschäftigen, einen warmen Regen in der Kasse. Da diese Ausweise alle mit einem "passähnlichen Lichtbild" (so die offizielle Umschreibung) ausgestattet sein müssen, werden bis Mitte nächsten Jahres ca. 60 Mio. Bundesbürger ein entsprechendes Lichtbild bei ihren Krankenkassen abgeben müssen.
Kaum, dass diese Maßnahme im letzten Jahr gestartet wurde, beginnen einige Unverbesserliche auch bereits, die ansonsten relativ stabilen Preise für Passaufnahmen "in die Tonne zu treten". Völlig ohne Not und Grund (es muss ja fast jeder Bundesbürger so ein Bild abgeben) werden Sonderangebote für 5,- EUR kreiert.
Anders dagegen hat der bund professioneller portraitfotografen (bpp) mit seinen Mitgliedern entschieden, sich nicht an so ein Preisdumping zu beteiligen. Es wurde eine Marketingstrategie entwickelt, die nicht auf eine Preisreduzierung abzielt, sondern auf eine besondere Dienstleistung. Bei den meisten bpp Fotografen erhält der Kunde bei der Herstellung eines entsprechenden Lichtbildes für die Gesundheitskarte den direkten Upload der Aufnahme an seine entsprechende Krankenkasse ohne zusätzliche Berechnung. Der bpp hat dbzgl. seinen Mitgliedern entsprechende Werbemittel zur Verfügung gestellt.

|
|
SCHOELLER & STANZWERK bietet Vakanz
Die Firma SCHOELLER & STANZWERK GmbH & Co. KG sucht einen Key Account Manager/Vertriebsleiter (m/w) für den Bereich der Druck und Papierverarbeitung.
Alle Informationen und die gesamte Stellenbeschreibung stehen hier als PDF zur Verfügung: PDF zum Download
Bitte senden Sie Ihre komplette Bewerbung – am besten per E-Mail – unter Angabe der Gehaltsvorstellungen an den nachfolgenden Kontakt:
Ansprechpartner: Ralph Steger Tel.: +49/24 21/2 75 78 00 E-Mail: ralph.steger@schoeller-stanzwerk.de
Die Firma SCHOELLER & STANZWERK freut sich auf Ihre Unterlagen!
|
|
Website des Monats
Die Website des Monats ist für uns diesmal die Internetpräsentation der Berliner Fotografin Doreen Schaldach, bei der im Besonderen die Babyfotografie mit ungewöhnlichen Perspektiven, Posen und warmen, emotionalen Farbtönen einen nachhaltig, inspirierenden Eindruck erweckt.
Einfach schöne, stimmungsvolle, natürliche Bilder - auch in den anderen Bildkategorien, wie z. B. bei Schwangeren-Portraits.
|
Das war's für heute.
Herzliche Grüße
Ihr und Euer Michael Belz (geschäftsführender Gesellschafter der FotoWerkstatt)
|
Marktplatz
Auch diese Woche gibt es wieder ein Angebot im Marktplatz auf der FotoWerkstatt-Website:
Anzeige von
Color-Dienst Korb
09599 Freiberg
Zur Umgestaltung/Modernisierung unseres seit 30 Jahren bestehenden Betriebes suchen wir neue oder gebrauchte Studiorequisiten, die preiswert abgegeben werden.
Ebenso suchen wir eine gut erhaltene Geschäftsausstattung, also geeignetes Mobiliar für Laden und Studioräume, die beispielsweise durch Geschäftsauflösungen nicht mehr gebraucht werden.
Ansprechpartnerin:
Frau Nicole Weber
Tel.: 0 37 31/2 25 69
mobil: 0162-934 22 03
Weitere interessante Anzeigen finden Sie auf unserem
FotoWerkstatt-Marktplatz